GameStop wollte trotz digitaler Spieleverkäufe und neuer Abodienste am Vertrieb beteiligt bleiben. Eric Bright erläuterte GamesIndustry.biz die Pläne für digitale Angebote und Filialerlebnisse. Das Interview von Christopher Dring erschien am 9. Juli 2019. Bright war damals Vizepräsident für Merchandising.
Bright verwies auf den bereits bestehenden Verkauf digitaler Codes und Gespräche mit Partnern über neue Vertriebsformen. Er wollte die Filialen außerdem stärker zu Treffpunkten machen, an denen Spieler Beratung und Lernangebote erhalten. Das waren Entwicklungspläne, keine Bestätigung eines flächendeckend eingeführten Filialkonzepts.
Als Beispiel nannte er die Zusammenarbeit mit Complexity Gaming und das GameStop Performance Center. Inhalte und Training mit E-Sport-Profis sollten auch in Filialen nutzbar werden. Welche Standorte teilnehmen und wie das Angebot finanziert wird, erläuterte Bright im Bericht nicht.
Bereits im April hatte GameStop auf die Xbox One S All-Digital Edition mit einem Verweis auf den Verkauf digitaler Spiele reagiert. Im Juli beschrieb Bright zusätzlich seine Vorstellungen für den Aufenthalt in den Geschäften.
Die folgende Kursgrafik zeigt aktuelle Marktdaten, keinen Kursverlauf mit Stand Juli 2019.

