Die bayerische Staatsregierung hat am 1. Oktober 2019 eine Zehnjahresbilanz der Games-Förderung vorgelegt. Seit dem Förderstart wurden über den FilmFernsehFonds Bayern rund 160 Projekte mit insgesamt fast zehn Millionen Euro unterstützt. Die Zahlen beschreiben den damaligen Gesamtzeitraum, keinen Jahresetat.
Förderfähig waren Konzepte, Prototypen und die Produktion von Spielen. Kleine Unternehmen sollten Anschubhilfe erhalten, etablierte Studios wachsen können. Der Bericht zählte außerdem rund 120 Games-Unternehmen in Bayern. Diese Branchenzahl ist nicht mit der Zahl geförderter Firmen gleichzusetzen.
Nachwuchsangebote und dauerhafte Bundesmittel
Geplant waren Angebote zu Geschäftsentwicklung, Finanzierung und Marketing sowie internationale Kreativworkshops. Frauen sollten unter anderem durch BayFiD stärker unterstützt werden. Konkrete Zugangsvoraussetzungen oder Termine nennt die Bilanz dafür nicht.
Für aufwendige AAA-Produktionen verlangte die Staatsregierung eine dauerhafte Bundesförderung. Bereits im Juli hatte Judith Gerlach die Fortsetzung der Bundesmittel gefordert. Auch im Oktober war dies eine politische Forderung, keine Finanzierungszusage.

