Der Haushaltsausschuss hat am 26. September 2019 den Etat der Bundeskanzlerin und des Bundeskanzleramts für 2020 vorerst ohne Änderungen beschlossen. Damit wurde der FDP-Vorschlag zur Öffnung der Film- und Serienförderung für Videospiele zunächst nicht übernommen. CDU/CSU und SPD stimmten für den Einzelplan, die Oppositionsfraktionen dagegen.
Die FDP wollte den betreffenden Fördertopf um die Videospielproduktion erweitern und gleichzeitig um 25 Millionen Euro kürzen. Zur Begründung verwies sie auf noch vorhandene Ausgabenreste. Der Vorschlag betrifft einen gemeinsamen Förderbereich, keinen zusätzlichen Games-Fonds in gleicher Höhe.
Weitere Änderungen bis zur Bereinigungssitzung möglich
Vertreter der Koalition kündigten weitere Beratungen über Kulturmittel einschließlich Oppositionsanträgen an. Die Bereinigungssitzung war für den 14. November vorgesehen. Der Ausschussbeschluss bedeutete daher noch keinen endgültig verabschiedeten Bundeshaushalt.
Bereits im Juni hatte der fehlende Ansatz für Games-Förderung im Regierungsentwurf Kritik ausgelöst. Diese Meldung dokumentiert den Beratungsstand vom September 2019, nicht die heutigen Programme.

