Dorothee Bär hat sich am 5. Juli 2019 gegen den Wegfall der Games-Förderung im Bundeshaushalt 2020 ausgesprochen. Die damalige Staatsministerin für Digitalisierung sagte dem SPIEGEL, mindestens 50 Millionen Euro müssten bereitstehen. Auch eine höhere Summe hielt sie für möglich.
Bär wollte die Förderung nachträglich im parlamentarischen Verfahren festschreiben lassen. Ihre Aussage war eine politische Forderung, kein Haushaltsbeschluss und keine Förderzusage an einzelne Studios. Der SPIEGEL-Bericht dokumentiert den damaligen Verhandlungsstand.
Der game-Verband hatte die fehlenden Fördermittel bereits im Juni kritisiert. Er warnte vor Unsicherheit bei Investitionsentscheidungen. Für 2019 waren erstmals 50 Millionen Euro vorgesehen; die laufende Pilotförderung war von der offenen Haushaltsplanung für das Folgejahr zu unterscheiden.

