Der Branchenverband game hat Aussagen von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) zur Games-Community kritisiert. GamesWirtschaft berichtete darüber am 13. Oktober 2019. Geschäftsführer Felix Falk warf ihm vor, Spieler unter Generalverdacht zu stellen.
Seehofer hatte nach dem rechtsextremistischen Anschlag in Halle angekündigt, die „Gamer-Szene“ stärker zu beobachten. Falk forderte stattdessen, gesellschaftliche Ursachen von Radikalisierung und Fremdenfeindlichkeit anzugehen.
Innenministerium nennt rechtsextreme Inhalte
Nach der Kritik verbreitete das Innenministerium am Nachmittag ein ergänzendes Statement, das GamesWirtschaft dokumentiert. Rechtsextremisten missbrauchten auch Gaming-Plattformen für rechtswidrige Inhalte. Das Ministerium wolle sie überall bekämpfen, wo sie aktiv seien.

