G2A bestätigt nicht genehmigte Medienangebote eines Mitarbeiters

G2A hat am 8. Juli 2019 nicht genehmigte Medienangebote eines Mitarbeiters bestätigt. Der Firmenaccount entschuldigte sich bei Indie Games Plus und neun weiteren angeschriebenen Medien. Das Unternehmen bezeichnete den Vorgang als inakzeptabel und kündigte Konsequenzen für den Mitarbeiter an.

Nach dem Originalbericht von PCGamesN sollte ein vorgefertigter Beitrag ohne Kennzeichnung als gesponsert oder mit G2A verbunden erscheinen. Thomas Faust hatte das Angebot öffentlich gemacht. Der angebotene Text behandelte den Weiterverkauf gestohlener Spielschlüssel; die Behauptung seines Titels ist damit noch nicht belegt.

These e-mails were sent by our employee without authorization, for which we apologize to @SomeIndieGames and the 9 (!) other media outlets he sent this proposal to. He will face strict consequences, as this is absolutely unacceptable.

— G2A.COM (@G2A_com) July 8, 2019

PCGamesN fragte selbst bei G2A nach. Kommunikationschef Maciej Kuc erklärte dem Magazin zunächst, das Angebot könne nicht autorisiert gewesen sein und sei nicht akzeptabel. Der anschließende Firmenpost bestätigte den Versand. Welche personellen Konsequenzen tatsächlich folgten, geht daraus nicht hervor.

Der Vorgang fiel in einen bereits laufenden Streit über den Key-Marktplatz. RageSquid hatte zuvor öffentlich von Käufen seiner Spiele über G2A abgeraten. Die Kritik des Studios und das Medienangebot sind getrennte Vorgänge; keiner der beiden Belege klärt die Herkunft einzelner angebotener Schlüssel.

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