Electronic Arts zeigte am 22. Mai 2019 neue Funktionen der Frostbite Engine für Haar-Rendering und Haarsimulation. Die Demonstration sollte zeigen, wie einzelne Haarsträhnen physikalisch simuliert und mit der Beleuchtung einer Szene verbunden werden können.
Strand Hair Technology für Echtzeitgrafik
Statt größere Haarflächen nur als einzelne Textur darzustellen, arbeitete die Technologie mit einer Vielzahl einzelner Strähnen. Die Frostbite-Teams kombinierten dafür Rendering- und Physiksysteme. Bewegung, Schwerkraft und Kollisionen konnten so unabhängig von der Kamera berechnet werden.
Die Technik entstand in Zusammenarbeit mehrerer EA-Studios, darunter Criterion und DICE. Electronic Arts stellte die Präsentation als Blick auf kommende Werkzeuge für Entwickler vor. Ein konkreter Serieneinsatz wurde zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht angekündigt.
Mehr Aufwand für realistische Charaktere
Realistische Haare zählen in Spielen zu den aufwendigeren Aufgaben der Echtzeitgrafik, weil viele Strähnen gleichzeitig bewegt, beleuchtet und mit dem Körpermodell verbunden werden müssen. Frostbite sollte den technischen Aufwand für Produktionsteams verringern und komplexe Frisuren auch in interaktiven Szenen ermöglichen.
Die technischen Hintergründe und die Demonstrationsbilder veröffentlichte EA im offiziellen Frostbite-Beitrag.