Fiverr hat am 11. Juli 2019 einen Gaming Store mit 30 Kategorien für digitale Dienstleistungen angekündigt. Das Angebot bündelt Aufträge rund um Spieleproduktion und Streaming auf dem Freelancer-Marktplatz.
Zu den genannten Bereichen gehören Spieleentwicklung, Qualitätssicherung, Game Design, Figurenmodellierung und Animation. Hinzu kommen Storyboards, Texte, Trailer sowie Musikproduktion und Komposition. Grafiken, Animationen und Videoschnitt für Streamer ergänzen das Angebot.
Nachfrage nach spezialisierten Dienstleistungen
Fiverr-Chef Micha Kaufman begründet den Start mit einer gestiegenen Zahl gamingbezogener Käufe und neu eingestellter Angebote im vergangenen Jahr. Eine konkrete Wachstumsrate nennt die Mitteilung nicht. Die Plattform verkauft Dienstleistungen als definierte Angebote, statt lediglich Kontakte zwischen Auftraggebern und freien Fachkräften zu vermitteln.
Für die Bewertung solcher Aufträge reicht die Zahl verfügbarer Kategorien nicht aus. Die IGDA-Studie zu den Arbeitsbedingungen von Freelancern erfasste unter anderem fehlende Beteiligungsmodelle und nicht gewährte Credits. Eine neue Vermittlungskategorie beantwortet diese Vertragsfragen nicht.
Archivhinweis: Der Beitrag beschreibt die Einführung im Juli 2019, nicht den heutigen Leistungsumfang der Plattform.

