Fachtagung für Gamedidaktik feiert erfolgreiche Premiere in Frankfurt

Die erste deutsche Fachtagung für Gamedidaktik hat am Montag in Frankfurt am Main rund 50 Vertreter aus Hochschulen und Bildungseinrichtungen versammelt. Das von den Professoren Stephan Jacob (Darmstadt) und Michael Hebel (Neu-Ulm) organisierte Treffen ging aus einem Thesenpapier des Branchenverbands Game hervor, das zur Gamescom 2023 veröffentlicht wurde. Ziel der Tagung ist es, die Qualität und Strukturen der Ausbildung im Games-Bereich nachhaltig zu stärken.

Zu den Kernforderungen der Experten gehören mehr ausgestattete Professuren, einheitliche Lehrstandards und die Gründung einer eigenen Games-Universität. In Vorträgen und Diskussionsrunden tauschten sich die Teilnehmer über moderne Lehrmethoden aus. Ein zentraler Diskussionspunkt war die Schaffung von Wegen für direkte Promotionen im Games-Bereich, die bislang fast ausschließlich über klassische Disziplinen wie die Informatik möglich sind.

Um die Interessen in Forschung und Lehre künftig besser zu vertreten, planen die Beteiligten die Gründung einer wissenschaftlichen Vereinigung. Die auf der Konferenz erarbeiteten Ergebnisse und Handlungsempfehlungen sollen im Rahmen des Gamescom Congress 2024 am 22. August in Köln einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt werden.

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