Facebook schaltete am 22. März 2017 Live-Übertragungen von Desktop-PCs und Laptops weltweit frei. Zusätzlich erlaubte die Plattform Streaming-Software und externe Hardware für persönliche Profile. Diese zweite Möglichkeit hatte zuvor nur über Facebook-Seiten bestanden.
Damit konnten auch Profile Bildschirmbilder, Grafiken und wechselnde Kameras in einen Stream einbinden. Als weitere Ziele nannte Facebook Gruppen, Veranstaltungen und verwaltete Seiten. Die Ankündigung bezog sich ausdrücklich auf PC-Gameplay und Tutorials mit eingeblendeten Titeln.
Facebook Live als zusätzlicher Ausspielweg für PC-Streams
Die Freigabe erweitert den Weg vom Produktionsrechner zum Publikum. Sie ist keine Ankündigung eines neuen Encoders: Welche Quellen und Szenen zusammengeführt werden, bleibt eine Aufgabe der eingesetzten Streaming-Ausstattung. Ein Kamerabild und eine produzierte Gameplay-Sendung sind deshalb unterschiedliche Anwendungsfälle.
OBS Studio unterstützte schon 2016 Aufnahme und Livestreaming. Facebook nennt in seiner Meldung allerdings keine bestimmte OBS-Version oder geprüfte Encoder-Konfiguration. Aus dem neuen Ausspielweg folgt daher weder eine pauschale Kompatibilitätszusage noch ein belegter Vorteil bei Bildqualität oder Latenz.
Archivhinweis: Der Beitrag dokumentiert die Freigabe vom März 2017, nicht die aktuellen Voraussetzungen für Facebook Live. Das offizielle Pressebild zeigt die damalige Darstellung eines Gameplay-Streams auf einem Notebook.

