Am 22. September 2010 beschrieb Ian Foster einen HTPC-Aufbau, der XBMC, Hulu Desktop und Boxee über eine gemeinsame Fernbedienung steuert. Der Rechner war zugleich für Spiele am großen Fernseher ausgelegt.
Ein HTPC für Medien und Spiele
Zum Einsatz kamen ein Core 2 Duo mit 2 GHz, eine Nvidia GeForce GT 220 und Windows 7. Foster wechselte von Linux zu Windows, weil der Rechner neben Medienwiedergabe auch moderne PC-Spiele am Fernseher ausführen sollte. XBMC verwaltete lokale Inhalte, Hulu Desktop und Boxee ergänzten Online-Videos.
EventGhost übernimmt die Fernbedienung
Die drei Programme arbeiteten nicht ohne Weiteres zusammen. EventGhost übernahm deshalb die Eingaben eines HP-MCE-Controllers und eines USB-Infrarotsensors. Unter Windows 7 wurde der Treiber automatisch erkannt. Das MCE-Remote-Plugin erlaubte es, die Signale abzufangen und den Controller als HID-Gerät aus der normalen Windows-Steuerung zu nehmen.
Der Aufbau ließ sich sogar auf die Fernbedienung des Fernsehers erweitern. EventGhost erkannte deren Infrarotsignale, sodass Foster die verfügbaren Tasten den Aktionen im Media-Center-System zuordnen konnte. Die technische Idee passt zu älteren Wohnzimmerkonzepten wie Microsofts IllumiRoom, setzt aber auf vorhandene Standardhardware und Software-Automation.
