eSport-Visa: Außenministerium erleichtert Einreise

Schon länger kämpft der deutsche Branchenverband Game darum das die Visa-Regelung für eSport Spieler erleichtert wird. Ebenfalls der Deutsche eSport-Bund (ESBD) kämpft schon seit geraumer Zeit dafür. Erstmals gab es solche Regelungen in den Asiatischen Gebieten, später Russland und letztes Jahr auch Amerika.

Erstmals gibt es nun konkrete Verbesserungen für Deutschland, denn das auswärtige Amt ermöglicht eSportlern aus Nicht-EU-Ländern die Einreise für max. 90 Tage um in diesem Zeitraum an Turnieren, Testspielen und Probe-Trainings teilzunehmen. Ähnlich ist es bereits bei anderen Sportarten auch gehändelt.

Dies ging vom neusten Handbuch für das Visum aus. Das Handbuch dient als Arbeitsgrundlage für Behörden und Botschaften. Somit entfällt eine gesonderte Zustimmung durch die Bundesagentur für Arbeit. Dadurch wird dies ein vereinheitlichtes und vor allem vereinfachtes Verfahren.

Diese Vereinfachung gilt allerdings nur für den Zeitraum von 90 Tagen, wer also längerfristig oder dauerhaft zu einem deutschen E-Sport Team wechseln möchte, muss sich daher dennoch durch das komplette Martyrium durch arbeiten. 

Sowohl der ESBD-Vizepräsident und ESL-Manager Jan Pommer, sowie auch Felix Falk, Geschäftsführer von Game sehen dies als ersten und vor allem wichtigen Schritt in den eSport-Standort Deutschland zu stärken. 

Felix Falk argumentiert ebenfalls damit, das die im Koalitionsvertrag angekündigte Gemeinnützigkeit des eSport in die Praxis umgesetzt wird.

 

 
ESL Winner
Veranstaltungen von der ESL können von der neuen Visa-Regelung stark profitieren (Foto: ESL)

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