ESA Power of Play 2025: Globaler Report befragt 24.216 Spieler, Durchschnittsalter 41 Jahre

Die Entertainment Software Association (ESA) hat am 8. Oktober 2025 den Report Power of Play 2025 veröffentlicht. Befragt wurden 24.216 Spielerinnen und Spieler ab 16 Jahren aus 21 Ländern auf sechs Kontinenten. Das macht die Studie zu einer der größten internationalen Erhebungen ihrer Art. Mitgearbeitet haben die Branchenverbaende Australiens, Kanadas, Europas und Suedkoreas.

Wer spielt, und warum

Das Durchschnittsalter der weltweit Befragten liegt bei 41 Jahren. Bei der Geschlechterverteilung halten sich maennliche und weibliche Teilnehmende mit 51 zu 48 Prozent fast die Waage. Damit räumt der Report mit dem Klischee vom jungen, überwiegend maennlichen Publikum auf. Videospiele sind quer durch alle Altersgruppen angekommen. Für die Branche zählt diese Streuung, weil davon Zielgruppenstrategien, Plattformausrichtung und Produktentwicklung abhängen.

Als wichtigste Gründe fürs Spielen nennen die Teilnehmenden Spass (66 Prozent), Stressabbau und Entspannung (58 Prozent) sowie das Training der geistigen Fähigkeiten (45 Prozent). Spiele dienen also zunehmend als alltaegliches Freizeit- und Ausgleichsmedium und nicht nur als kurzer Zeitvertreib.

Was Spielen für Kopf und soziale Kontakte bringt

Beim mentalen Wohlbefinden berichten 77 Prozent von weniger Stress und 70 Prozent von verringerter Angst. 81 Prozent sehen in Spielen eine geistige Anregung, 80 Prozent verbinden sie mit Stressabbau. 64 Prozent fühlen sich durch das Spielen und die damit verbundenen Kontakte weniger einsam, 62 Prozent bestätigen, dass Spiele positive Verbindungen schaffen.

Bei den Fähigkeiten nennt der Report verbesserte Kreativität (77 Prozent), Problemlösung (76 Prozent) und Teamarbeit (74 Prozent). 50 Prozent sehen einen Nutzen für ihre berufliche Weiterbildung, 43 Prozent sagen, Spiele hätten ihren beruflichen oder schulischen Werdegang beeinflusst. ESA-Präsident und CEO Stanley Pierre-Louis fasst die Ergebnisse so zusammen, Spiele brachten einen hohen Wert in das Leben der Menschen und verbesserten ihr mentales und soziales Wohlbefinden. Die vollständige Erhebung ist zu finden unter dem Link zur Originalmeldung der ESA.

Weitere News

Weitere News

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein