Epic Games: Tim Sweeney verteidigt Store Exklusivtitel

Tim Sweeney, CEO von Epic Games, hat am 25. Juni 2019 die Exklusivstrategie des Epic Games Store verteidigt. In einem Beitrag auf X schrieb er, Exklusivtitel seien der einzige Weg, die übliche Umsatzaufteilung von 70 zu 30 Prozent in einem ausreichend großen Maßstab zu verändern.

Sweeney bezog sich auf die dominante Stellung bestehender PC Stores und die Gebühren, die Entwickler für den Vertrieb ihrer Spiele abgeben. Seine Argumentation lautet, dass ein weiterer Store mit ähnlichen Funktionen allein keine vergleichbare Größenordnung erreichen würde. Für Epic seien Exklusivverträge deshalb ein wirtschaftlicher Hebel, auch wenn sie bei Teilen der PC Spielerschaft auf Ablehnung stießen.

Exklusivtitel als Geschäftsmodell

Der Epic Games Store war zu diesem Zeitpunkt noch jung und baute sein Angebot mit zeitlich begrenzten und dauerhaften Exklusivverträgen aus. Sweeney stellte diese Strategie als Versuch dar, die Verteilung der Einnahmen im PC Vertrieb langfristig zu verändern. Eine unmittelbare Zustimmung der Spielerschaft war damit nicht verbunden.

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