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Electronic Arts verteidigt Lootboxen als „Überraschungsmechaniken“

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Electronic Arts verteidigt Lootboxen als „Überraschungsmechaniken“
Symbolbild einer Lootbox-Öffnung in einem Videospiel mit zufälligen virtuellen Gegenständen - Bild: XboxDev

Electronic Arts hat eine Anhörung des britischen Digital, Culture, Media and Sport Committee genutzt, um die in FIFA Ultimate Team eingesetzten Lootboxen zu verteidigen. In der offiziellen Mitschrift der Sitzung vom 19. Juni 2019 bezeichnete EA-Vizepräsidentin Kerry Hopkins die Inhalte als „Überraschungsmechaniken“ und nicht als Glücksspiel.

Hopkins verglich die zufällige Zusammenstellung der gekauften Inhalte mit Produkten wie Überraschungseiern. EA UK Country Manager Shaun Campbell verwies zusätzlich auf die Nutzung der Packs in FIFA Ultimate Team. Die Aussagen fielen während einer parlamentarischen Untersuchung zu immersiven und potenziell suchterzeugenden Technologien.

Parlamentarische Debatte über Zufallsinhalte

Die Abgeordneten fragten nach dem Umgang mit Minderjährigen, den Kosten der Packs und der Abgrenzung zu Glücksspiel. Die Sitzung dokumentiert damit die unterschiedlichen Positionen von Spieleunternehmen und politischen Entscheidungsträgern, bevor der Ausschuss seinen späteren Bericht zu Lootboxen veröffentlichte. Die spätere Ausschussmitteilung forderte schließlich eine strengere Regulierung käuflicher Zufallsinhalte.

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