Die angekündigte Electronic Arts Übernahme durch den saudi-arabischen Staatsfonds PIF und andere Investoren wird laut Analysten zu einer stärkeren Fokussierung auf bewährte Marken führen. Aufgrund der hohen Verschuldung durch das 55-Milliarden-Dollar-Geschäft dürften riskantere Projekte seltener werden.
Fokus auf Sport- und Live-Service-Marken
Experten gehen davon aus, dass das Unternehmen vermehrt auf bewährte Umsatzgaranten wie EA Sports FC und Madden NFL setzen wird. Kleinere Studios oder unrentable Marken könnten im Zuge von Umstrukturierungen konsolidiert oder veräußert werden, um Schulden abzubauen.
Obwohl die Übernahme dem Publisher die Freiheit gibt, abseits des vierteljährlichen Drucks durch öffentliche Aktionäre zu operieren, befürchten Entwickler bei Tochterstudios wie BioWare bereits Einschnitte in ihre kreative Unabhängigkeit.

