DON’T NOD: Vier Teams arbeiten 2018 an Vampyr, Life is Strange 2 und Twin Mirror

DON’T NOD arbeitete 2018 parallel an vier Produktionen. Im E3-2018-Interview vom 25. Juli sprach CEO Oskar Guilbert über Vampyr, Life is Strange 2, Twin Mirror und ein damals noch unangekündigtes Projekt. Der kurz zuvor veröffentlichte Vampyr sollte dabei die nächste Wachstumsphase des französischen Studios tragen.

Ein Team blieb nach dem Start von Vampyr mit dem Action-Rollenspiel befasst. Eine zweite Gruppe arbeitete an Life is Strange 2, während ein drittes Team das von Bandai Namco veröffentlichte Twin Mirror entwickelte. Das vierte Team war mit einer nicht näher benannten Produktion beschäftigt. Vampyr erschien im Juni 2018 für Xbox One, PlayStation 4 und PC.

Vampyr verbindet Erzählung und veränderbare Spielwelt

Guilbert beschrieb Vampyr als deutlich traditionelleres Projekt als Life is Strange, aber weiterhin mit einem Schwerpunkt auf Erzählung. Der Spieler übernimmt einen Arzt, der nach seiner Verwandlung zum Vampir zwischen dem Retten von Menschen und dem Töten für die eigene Versorgung entscheidet. Die halboffene Spielwelt reagiert auf Entscheidungen und auf den Umgang mit den Bewohnern.

Das Studio plante laut dem Interview keine ausufernden Produktionen. Vampyr sollte etwa 15 bis 30 Stunden Spielzeit bieten. Die Verkaufszahlen von Vampyr hatten wenige Wochen zuvor bereits den wirtschaftlichen Start des Projekts dokumentiert.

Co-Produktion schafft Spielraum für weitere Projekte

DON’T NOD finanzierte Vampyr über ein Co-Produktionsmodell mit Focus Home Interactive. Für weitere Projekte wollte Guilbert ebenfalls gemeinsam mit Partnern produzieren und entwickeln. Nach Angaben des CEOs floss zudem ein Teil des aufgenommenen Kapitals in die Suche nach einem weiteren Studio, mit dem eine zusätzliche Produktionspipeline entstehen sollte.

Die parallele Entwicklung mehrerer eigener und fremdfinanzierter Projekte sollte die Abhängigkeit von einzelnen Veröffentlichungen verringern. Guilbert betonte zugleich, dass DON’T NOD nicht möglichst schnell wachsen, sondern seine erzählerische Ausrichtung über mehrere neue Marken hinweg fortführen wollte.

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