DJI hat am 17. April 2016 die Matrice 600 für professionelle Luftaufnahmen und industrielle Anwendungen angekündigt. Der Hexacopter trägt nach Herstellerangaben bis zu sechs Kilogramm Nutzlast. Zur Ausstattung gehören die A3-Flugsteuerung und Lightbridge 2 für die Übertragung von HD-Videobildern. DJI nennt einen US-Preis von 4.599 US-Dollar einschließlich Flugsteuerung, Übertragungssystem und Akkus.
SDK-Zugriff für eigene Anwendungen
Die DJI Matrice 600 unterstützt das Onboard SDK und das Mobile SDK des Herstellers. Über CAN- und API-Anschlüsse lassen sich DJI-Komponenten und Hardware anderer Anbieter anbinden. Für Entwickler ist damit nicht allein die Kameratraglast relevant: Die Plattform eröffnet auch die Integration eigener Steuerungs- und Auswertungsanwendungen. Sechs intelligente Akkus versorgen das Fluggerät.
Ronin-MX wird separat angeboten
Für stabilisierte Aufnahmen stellt DJI zugleich den Ronin-MX vor. Der Gimbal kostet separat 1.599 US-Dollar und trägt Kameras mit bis zu 4,5 Kilogramm Gewicht. Diese Grenze ist von der maximalen Nutzlast der Drohne zu unterscheiden. Das Paket aus Matrice 600 und Ronin-MX ist mit 5.999 US-Dollar angegeben.
Während kompakte Produktionskameras wie die Canon XC10 auf mobile Videoaufnahmen zielen, ergänzt DJI den Produktionsablauf um eine Plattform für Luftaufnahmen. Für Film- und Content-Teams hängen geeignete Kameraaufbauten dabei von Gewicht, Stabilisierung und Schnittstellen ab. Eine pauschale Kompatibilität mit jeder Kamera folgt aus der Nutzlastangabe nicht.

