Diversion hat seine Versionsverwaltung um Vorschauen für Photoshop-Dateien und Audio ergänzt. Der Newsletter vom 24. September 2026 fasst die Neuerungen zusammen. Die Release Notes für den 13. bis 19. September dokumentieren die neuen Asset-Vorschauen; gezieltes Cherry-Picking einzelner Dateien erschien bereits in der Vorwoche.
PSD-Vorschau zeigt das gespeicherte Gesamtbild
Laut Dokumentation unterstützt die Asset-Vorschau Dateien bis 25 MB. Bei Photoshop-Dokumenten zeigt sie das gespeicherte, zusammengefügte Bild statt einzelner Ebenen. Nicht jede PSD-Datei lässt sich darstellen. WAV-, MP3- und OGG-Dateien können im Betrachter abgespielt werden. Diffs und Reviews stellen alte und neue Fassungen gegenüber.
Die erweiterten Vorschauen gehören zum Professional-Tarif und höheren Angeboten. Während der offenen Testphase sind sie laut Anbieter für alle Tarife freigeschaltet. Eine dauerhafte kostenlose Verfügbarkeit ist damit nicht zugesagt. Für Art- und Audioteams erleichtert die Vorschau die Sichtung innerhalb eines Reviews; die eigentliche Bearbeitung bleibt Aufgabe der jeweiligen Fachsoftware.
Nur ausgewählte Dateien aus einem Commit übernehmen
Mit dv cherry-pick lassen sich Änderungen auf bestimmte Dateien oder Ordner begrenzen. Ohne Pfadangabe wird der gesamte Commit übernommen. Bei einem Ordner zählen alle Änderungen darunter, Platzhalter wie *.png werden nicht unterstützt. Die übernommenen Änderungen müssen anschließend im Zielbranch committed werden. Konflikte erfordern eine manuelle Auflösung.
Das kann etwa helfen, eine korrigierte Textur aus einem Arbeitszweig zu übernehmen, ohne dessen übrige Änderungen einzuspielen. Die Auswahl garantiert allerdings nicht, dass alle benötigten Abhängigkeiten enthalten sind. Ob das Asset im Zielprojekt funktioniert, muss das Team prüfen. Anders als die zuvor eingeführten Hard Locks und granularen Berechtigungen betrifft diese Funktion die Auswahl zu übernehmender Änderungen, nicht die Vergabe von Schreibrechten.

