Digital Extremes: Flexible Termine sollen Crunch vermeiden

Digital Extremes setzt nach Darstellung des damaligen COO Sheldon Carter auf flexible Update-Termine, um Crunch bei Warframe zu vermeiden. Im Originalinterview mit Emma Kent für Eurogamer vom 9. Juli 2019 beschreibt er die langfristige Arbeitsorganisation des Studios.

Nur die jährliche TennoCon sei ein unverrückbarer Termin. Andere Veröffentlichungen könnten verschoben werden. Für das Geschäftsmodell des dauerhaft weiterentwickelten Spiels müsse das Team erhalten bleiben, statt wichtige Entwickler durch übermäßige Belastung zu verlieren.

Regelmäßiger Austausch über verschobene Updates

Carter verweist außerdem auf zweiwöchentliche Entwicklerstreams. Der regelmäßige Austausch ermögliche es dem Studio, Verzögerungen zu erklären und Erwartungen an neue Inhalte anzupassen.

Als allgemeine Lösung für andere Studios stellt Carter den Ansatz nicht dar. Er betont, dass klassische Entwicklungs- und Veröffentlichungszyklen andere Terminzwänge mitbringen. Das Interview ist keine unabhängige Prüfung der tatsächlichen Arbeitsbedingungen.

Der offizielle Warframe-Kanal zeigte zur TennoCon 2019 die vollständige Empyrean-Demo. Das Video dokumentiert den damaligen Projektstand, nicht die Arbeitszeiten des Teams.

Warframe gehörte bereits 2018 zu den ersten Titeln mit Maus- und Tastaturunterstützung auf Xbox One. Carters Aussagen betreffen die fortlaufende Entwicklung des Service-Spiels, nicht die Ankündigung eines Nachfolgers.

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