Ashborne Games unterstützt mit Update 0.5.0 für Die Gilde 1 Remake: Europa 1410 erstmals Lokalisierungs-Mods über den Steam Workshop. Community-Übersetzungen können damit zusätzliche Sprachfassungen bereitstellen, während das Studio an weiteren offiziellen Lokalisierungen arbeitet. Die Pressemitteilung vom 30. Oktober und die offiziellen Update-Hinweise beschreiben Englisch und Deutsch als die bisher verfügbaren Sprachen.
Die neue Workshop-Unterstützung ist auf Sprach-Mods bezogen. Eine allgemeine Freigabe von Skript-, Karten- oder Gameplay-Modding folgt aus der Ankündigung nicht. Die Entwickler beheben außerdem deutsche Übersetzungsfehler und ergänzen zuvor unübersetzte Texte. Ein genauer Zeitplan für die zusätzlichen offiziellen Sprachen wird in den Update-Hinweisen nicht genannt.
Neue Speicherstände und technische Korrekturen
Für Version 0.5.0 muss eine neue Partie begonnen werden, da ältere Spielstände inkompatibel sind. Technisch nennt das vollständige Änderungsprotokoll schnellere Speicherzugriffe für Lagerbestände, verbesserte Diagnose bei GPU-Abstürzen und Korrekturen an Abstürzen in Wirtschaftssimulation und Aktionsbedingungen. Materialoptimierungen sollen die Darstellung entlasten.
Das Update erweitert außerdem die Aufgaben von Gebäudeverwaltern und die Steuerung von Dynastiemitgliedern. Diese Funktionen setzen die angekündigte schrittweise Entwicklung während des Early Access fort. Die Workshop-Anbindung schafft daneben einen eigenen Verteilungsweg für von der Community erstellte Übersetzungen.

