Diablo IV: Lord of Hatred bei den Game Awards enthüllt – Paladin und Region Skovos

Auf den Game Awards hat Blizzard Entertainment am 11. Dezember 2025 die nächste Erweiterung für Diablo IV angekündigt. Sie heisst Lord of Hatred und kommt am 28. April 2026 für Xbox Series X|S, Xbox One, PlayStation 5 sowie PC über Battle.net und Steam. Den Mittelpunkt bilden zwei Dinge: die lange geforderte Paladin-Klasse kehrt zurück, und mit Skovos wird eine bislang nicht spielbare Region begehbar.

Die Handlung setzt nach den Ereignissen von Diablo IV und der Erweiterung Vessel of Hatred an. Der Erzdaemon Mephisto zieht als Prime Evil durch Sanktuario, getarnt als falscher Prophet Akarat, und sein Einfluss greift immer weiter um sich. Schauplatz ist Skovos, das Blizzard als ursprüngliche Heimat der erstgeborenen Zivilisation beschreibt. Dort warten vulkanische Kuesten, sturmgepeitschte Waelder und überflutete Ruinen.

Der Paladin kehrt zurück

Der Paladin gehörte seit dem Start von Diablo IV zu den am häufigsten gewünschten Charakteren. Wer Lord of Hatred vorbestellt, bekommt ihn sofort im bestehenden Spiel freigeschaltet, also noch vor dem Erscheinen der Erweiterung. Gekaempft wird im klassischen Stil mit Schwert und Schild, dazu kommen heilig ausgerichtete Fähigkeiten wie Auren, Gesegneter Hammer und Gesegneter Schild. Eine eigene Mechanik bringt der Charakter mit dem neuen Oath System mit. Mehr zum Studio hinter der Reihe gibt es bei XboxDev.

Eine zweite Klasse blieb zur Ankündigung noch geheim und soll erst zum Launch im April spielbar sein. Damit wächst das Aufgebot um mehrere zusätzliche Optionen seit dem Grundspiel. Gleichzeitig kündigte Blizzard umfangreiche Überarbeitungen der Talentbaeume für alle acht Klassen an, dazu eine angehobene Stufenobergrenze.

War Plans, Echoing Hatred und das neue Angeln

Neben der Kampagne in Skovos schraubt Blizzard kräftig am Endgame. War Plans bringt eine anpassbare Progression, bei der sich Aktivitäten in modifizierbaren Playlists kombinieren lassen. Echoing Hatred zielt auf Spielende, die es schwer moegen, und schickt eskalierende Wellen von Daemonen ins Feld. Und dann wäre da noch das Angeln, das als neue Beschäftigung in Sanktuario bestätigt wurde.

Auffällig ist, wie eng Blizzard die Live-Service-Struktur von Diablo IV mit größeren inhaltlichen Bloecken verzahnt. Klassen-Reworks, neue Itemisierung und ein modulares Endgame zusammen sprechen für eine umgebaute Systemarchitektur, die mehr leistet als das blosse Anhängen einer weiteren Region. Details zur zweiten Klasse und zu den Editionen sollen bis zum Erscheinungstermin am 28. April 2026 folgen.

Weitere News

Weitere News

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein