Das schwedische Studio 10 Chambers hat Anfang April 2025 die ersten ausführlichen Anspielberichte zu seinem Koop-Heist-Shooter Den of Wolves freigegeben. Im Rahmen der Game Developers Conference 2025 in San Francisco durften ausgewählte Medien eine frühe Spielfassung testen, wie das Studio über den offiziellen Den-of-Wolves-Kanal bestätigte. Einen Releasetermin nannte das Team weiterhin nicht.
Den of Wolves spielt in einer Cyberpunk-Zukunft, in der Konzerne kaum noch reguliert werden und Söldnerteams sogenannte Errands erledigen: Industriespionage, Sabotage, Datendiebstahl und Auftragsmorde. Bis zu vier Spieler bereiten in kurzen Set-up-Missionen von rund zehn bis zwanzig Minuten ihren eigentlichen Coup vor. Die Entscheidungen aus dieser Vorbereitung bestimmen anschließend, welche Wege im großen Finalüberfall offenstehen.
Neurohacking als zentrale Spielmechanik
Kernstück ist der sogenannte Dive, ein neuronaler Hack in gesicherte Datentresore. Jeder Dive fällt je nach Tresor anders aus. Mal lösen die Teams ein Rätsel, mal fliehen sie vor einem Verfolger, mal meistern sie eine psychedelische Plattform-Passage. Das Studio kombiniert damit klassische Schießereien mit abstrakten Abschnitten im Inneren der gehackten Systeme.
Hinter dem Projekt steht Ulf Andersson, der als Designer hinter Payday und Payday 2 bekannt wurde. Sein 2015 gegründetes Studio 10 Chambers lieferte 2019 zunächst den kooperativen Horror-Shooter GTFO ab, bevor es sich mit Den of Wolves wieder dem Heist-Genre zuwandte. Der Titel ist für den Steam Early Access geplant, ein genaues Startdatum blieb auch nach den GDC-Sessions offen.

