Dell stellte am 29. Juni 2021 die UltraSharp Webcam WB7022 mit 4K-Sony-STARVIS-CMOS-Sensor vor. Die deutsche Presseinformation nannte eine sofortige Verfügbarkeit und einen Preis von 215,28 Euro. Die Kamera war für Videokonferenzen, Präsentationen und Livestreams vorgesehen.
Eine mehrteilige Optik, Digital Overlap HDR und 2D/3D-Rauschreduzierung sollten die Bildaufnahme bei unterschiedlicher Beleuchtung unterstützen. Dell warb zudem mit einer DSLR-ähnlichen Bildqualität und der besten Bildqualität in der Klasse der 4K-Webcams. Als Beleg für den Klassenvergleich führte das Unternehmen eine von ihm beauftragte Studie mit 20 erfahrenen Webcam-Nutzern an. Bewertet wurden Helligkeit, Farbsättigung und Schärfe unter verschiedenen Lichtbedingungen, ohne sichtbare Kameras oder Markennamen. Das ist kein umfassender technischer Vergleich mit DSLR-Kameras.
Auto-Framing und drei auswählbare Sichtwinkel
Die automatische Bildausrichtung sollte eine Person im Bildausschnitt zentrieren. Das Sichtfeld ließ sich auf 65, 78 oder 90 Grad einstellen, hinzu kam bis zu fünffacher Digitalzoom. Der digitale Zuschnitt schafft keinen zusätzlichen optischen Detailgewinn. Bei Streams und technischen Produktpräsentationen lassen sich damit unterschiedliche Ausschnitte des Arbeitsplatzes wählen.
Die Webcam unterstützte Windows Hello für die Anmeldung per Gesichtserkennung. Zusammen mit kompatiblen Dell-PCs sollte ExpressSign-in die Anwesenheit erkennen und das System beim Entfernen vom Arbeitsplatz automatisch sperren. Eine magnetische Objektivabdeckung verschloss die Kamera; während der Nutzung konnte sie an der Rückseite aufbewahrt werden.
Magnetische Halterung für Monitor und Stativ
Das zylindrische Aluminiumgehäuse ließ sich magnetisch auf einer Monitorhalterung befestigen. Ein Stativadapter ermöglichte alternative Kamerapositionen, das Stativ selbst war separat erhältlich. Solche Aufbauten kommen auch für Vorträge und Demonstrationen in Entwicklungs- oder Produktionsteams infrage. Beleuchtung, Ton und die verwendete Aufnahme- beziehungsweise Konferenzsoftware bleiben dabei eigene Bestandteile des Arbeitsplatzes.
Preis und Verfügbarkeit dokumentieren die Markteinführung vom Juni 2021 und sind kein aktuelles Verkaufsangebot. Ein eigener Kameratest ist mit dieser Nachricht nicht verbunden.

