Deep Rock Galactic: Ghost Ship Games setzt auf offene Entwicklung

Ghost Ship Games nutzt bei Deep Rock Galactic eine offene Entwicklungsweise und bindet die Community bereits während der Early-Access-Phase ein. Der Bericht von Epic Games und Unreal Engine beschreibt den Entwicklungsweg des Koop-Shooters und nennt mehr als 500.000 verkaufte Exemplare in der Early Access genannten Phase.

Die Entwickler wollten laut dem Bericht früh mit der Community kommunizieren, obwohl das Spiel noch nicht den endgültigen Stand erreicht hatte. Rückmeldungen flossen in die weitere Arbeit ein. Deep Rock Galactic war zu diesem Zeitpunkt auf Steam, im Windows Store und als Xbox-One-Game-Preview verfügbar.

https://www.youtube.com/watch?v=8peazFYtdHY

Im Entwicklervideo zu Deep Rock Galactic geht es ebenfalls um die Arbeit des kleinen Studios. Die technische Basis bilden prozedural erzeugte, vollständig zerstörbare Umgebungen. Jede Mission verändert dadurch die Höhlenstruktur und verlangt andere Wege durch die Umgebung.

Blueprints beschleunigen die Iteration

Ghost Ship Games setzte bei der Entwicklung stark auf Unreal Engine 4 und Blueprints. Laut dem Bericht konnten auch Künstler Prototypen direkt auf dem Bildschirm umsetzen. Für ein kleines Team verkürzte das die Zeit zwischen einer Idee, einem spielbaren Versuch und der nächsten Rückmeldung aus der Community.

Zugriff auf den Quellcode der Engine half dem Team außerdem bei der Fehlersuche. Wenn ein Problem auftrat, ließ sich besser unterscheiden, ob es im eigenen Code oder in der Engine lag. Der technische Schwerpunkt ergänzt damit den offenen Produktionsprozess. Ein älterer Beitrag zu Epics Arbeiten am Unreal-Ökosystem zeigt den weiteren Plattformkontext der Engine.

Early Access als Produktionsmodell

Die Entwicklung von Deep Rock Galactic verbindet damit drei Ebenen: ein Spiel mit prozeduralen Welten, Werkzeuge für schnelle Prototypen und eine Veröffentlichung, die Rückmeldungen vor dem Abschluss der Produktion zulässt. Die offene Entwicklung ersetzt keine technische Planung, erweitert aber die Zahl der Beobachtungen, die in die laufende Arbeit einfließen können.

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