CUDA 10: NVIDIA öffnet CUDA Graphs für Turing und DirectX 12

NVIDIA hat mit CUDA 10 eine neue Version seiner GPU-Entwicklungsplattform veröffentlicht. Das Toolkit unterstützt die Turing-Architektur, ergänzt CUDA Graphs als asynchrones Task-Graph-Modell und erweitert die Zusammenarbeit mit Vulkan und DirectX 12.

Die offiziellen Release Notes nennen CUDA Graphs als Möglichkeit, mehrere Operationen in einem Graphen zu erfassen und effizienter auszuführen. Für technische Teams kann das wiederholte GPU-Abläufe in Simulation, Bildverarbeitung und anderen interaktiven Anwendungen strukturieren.

CUDA Graphs und neue Schnittstellen für Echtzeitgrafik

CUDA 10 bringt außerdem Interoperabilitäts-APIs für CUDA mit Vulkan und DirectX 12. Diese Verbindungen sind für Anwendungen interessant, die GPU-Berechnungen mit einer Echtzeitgrafikpipeline kombinieren, etwa bei Visualisierung, Simulation oder Werkzeugen für Spieleentwicklung.

NVIDIA nennt zusätzlich Unterstützung für Turing Compute Capability 7.5, neue Warp-Matrix-Funktionen und Tensor-Core-Operationen mit kleinen Datentypen. Der Compiler nvcc unterstützt weiterhin unter anderem Visual Studio 2017. Die CUDA-Samples wurden außerdem auf GitHub bereitgestellt.

Nsight Compute ergänzt Profiling und Debugging

Zum Toolkit gehört mit Nsight Compute eine neue Suite für Profiling und Debugging unter Windows, Linux und Mac. Entwickler erhalten damit neben Compiler und Laufzeitbibliotheken ein Werkzeug, um GPU-Kernel und ihre Ausführung zu untersuchen. Die Version ergänzte damit die vorhandenen NVIDIA-Werkzeuge für GPU-beschleunigte Produktions- und Entwicklungsumgebungen.

Weitere News

Weitere News

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein