Crucial stellte am 29. August 2017 die BX300 mit 3D-MLC-NAND von Micron und dem SM2258-Controller von Silicon Motion vor. Die 2,5-Zoll-SSD wurde mit 120, 240 und 480 GB angeboten. Der Hersteller richtete sie an Aufrüster und Selbstbau-PCs.
Das offizielle Datenblatt führt SATA mit 6 Gbit/s und ein 7 Millimeter hohes Gehäuse auf. Für die Baureihe stehen dort 555 MB/s beim sequenziellen Lesen und 510 MB/s beim Schreiben. Die Fußnote verweist auf interne Tests des 480-GB-Modells und mögliche Abweichungen im Betrieb. Diese Werte sind keine unabhängigen Messungen.
Migration und Schreibvolumen
Zur Datenübernahme gehörte ein Aktivierungsschlüssel für Acronis True Image HD. Crucial nannte außerdem Unterstützung durch Storage Executive und eine dreijährige eingeschränkte Garantie. Das Datenblatt listet Schreibvolumen von 55 TBW für 120 GB, 80 TBW für 240 GB und 160 TBW für 480 GB. Die dort zum Vergleich verwendete Verteilung über fünf Jahre verlängert die dreijährige Garantie nicht.
Bei einem Entwicklungsrechner entscheidet nicht nur die maximale Transferrate über den Nutzen eines Laufwerkwechsels. Projektgröße, verfügbare Kapazität und Anschlussmöglichkeiten müssen zum Rechner passen. Aus den sequenziellen Herstellerwerten lässt sich keine konkrete Zeitersparnis beim Kompilieren oder Laden eines Spiels errechnen.
Crucial hatte die MX300-Serie im Juli 2016 um Varianten bis 1.050 GB erweitert. Die BX300 startete dagegen mit höchstens 480 GB. Die Produktreihen unterschieden sich damit bereits bei den angebotenen Kapazitäten; der gemeinsame Herstellername ersetzt keinen Vergleich der jeweiligen Datenblätter.
Archivhinweis: Beschrieben ist die Produktvorstellung von 2017, nicht ein aktuelles Angebot. Das Symbolbild zeigt schematisch Flash-Speicher und eine SSD-Platine, nicht die BX300 und nicht deren Bauform.

