Control: Remedy kündigt Konsolenoptimierungen für Xbox One und PlayStation 4 an

Remedy Entertainment hat im offiziellen Community-Update vom 30. August 2019 bestätigt, dass die Konsolenversionen des Actionspiels Control auf Xbox One und PlayStation 4 unter Bildraten-Problemen leiden. Insbesondere bei Szenen mit vielen gleichzeitig aktiven Gegnern kommt es zu Rucklern. Das finnische Studio arbeitet an einer Lösung, nennt aber noch keinen konkreten Termin für den Performance-Patch.

Für Mitte bis Ende September 2019 ist ein größeres plattformübergreifendes Update geplant. Es soll auf allen Plattformen – Xbox One, PlayStation 4 und Windows-PC – die Deaktivierung von Bewegungsunschärfe und künstlicher Filmkörnung ermöglichen. Beide Effekte stehen in der Kritik, weil sie das Bild nach Ansicht vieler Spieler unnatürlich wirken lassen.

Zusätzlich kündigt Remedy Verbesserungen an der Übersichtskarte an, die bislang nicht zuverlässig funktioniert. Keinen Handlungsbedarf sieht das Studio bei den Raytracing-Problemen der PC-Version: Die meisten Fehler seien auf veraltete Windows-Versionen zurückzuführen, ein Betriebssystem-Update reiche als Lösung. Einen HDR-Modus für Konsolen plant Remedy nicht, da die Entwicklung zu aufwendig wäre. Stattdessen soll ein Fotomodus implementiert werden, der als nächstes größeres Feature nach dem Performance-Update folgen soll.

Control, das auf der Northlight-Engine basiert und intensive Lichtberechnungen sowie Raytracing-Effekte einsetzt, war am 27. August 2019 erschienen. Das Actionspiel, in dem die Protagonistin Jesse Faden eine mysteriöse Bundesbehörde gegen übernatürliche Bedrohungen verteidigt, hatte in der Fachpresse trotz der Konsolenperformance überwiegend sehr gute Wertungen erhalten. Die Entwicklung des Sounddesigns hatte Remedy schon im Mai 2019 in einem Dev Diary vorgestellt.

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