Deutscher Computerspielpreis 2020: Bund und game verhandeln über Regeln

Das Bundesverkehrsministerium und der Branchenverband game überarbeiteten im Oktober 2019 die Vereinbarung zum Deutschen Computerspielpreis 2020. Das BMVI bestätigte die laufenden Verhandlungen auf Anfrage von GamesWirtschaft.

Die im September 2017 geschlossene Ausrichtervereinbarung galt bis zum 31. Oktober 2019. Eine neue Fassung sollte nach Auskunft des Ministeriums rechtzeitig vor der Einreichungsphase vorliegen. Damit war noch keine endgültige Regelung veröffentlicht.

Preisgeld und Verfahren noch in Abstimmung

GamesWirtschaft berichtete, der game-Verband wolle eine vollständige Finanzierung der Preisgelder durch den Bund. Der damalige Haushaltsentwurf sah dagegen weiter eine Beteiligung der Wirtschaft von mindestens der Hälfte vor. Das beschrieb den Verhandlungsstand, nicht den später beschlossenen Haushalt.

Bereits die Vereinbarung von 2017 hatte die Juryregeln verändert: Abstimmungen wurden notariell überwacht, die Hauptjury auf 35 Personen erweitert. Die Ausrichter betonten damals, dass der Preis keine strukturelle Entwicklungsförderung ersetzen könne.

Bei der Ausgabe 2018 waren aus 432 Einreichungen 39 Nominierungen hervorgegangen. Das waren Nominierungen, nicht 39 unterschiedliche Spiele.

Archivhinweis: Der Beitrag dokumentiert den offenen Verhandlungsstand vom Oktober 2019, nicht die späteren Regeln der Preisverleihung.

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