Call of Duty: World at War startet auf Xbox 360 mit erstem Zombies-Modus

Activision hat am 11. November 2008 Call of Duty: World at War in Nordamerika veröffentlicht. Der von Treyarch entwickelte Titel verlagert die Reihe vom modernen Kriegsschauplatz des Vorgängers Call of Duty 4: Modern Warfare zurück in den Zweiten Weltkrieg und erscheint unter anderem für Xbox 360, Windows-PC, PlayStation 3 und Wii. Technische Basis ist die IW-3.0-Engine, die bereits Modern Warfare antrieb und für World at War weiterentwickelt wurde.

Kooperativer Feldzug und Mehrspielerstruktur

Erstmals in der Hauptreihe lässt sich die Einzelspielerkampagne kooperativ bestreiten. Online unterstützt der Modus bis zu vier Teilnehmer, an einer Konsole sind zwei Spieler im geteilten Bildschirm vorgesehen. Treyarch übernimmt für den kompetitiven Mehrspielermodus das aus Modern Warfare bekannte Fortschritts- und Perk-System samt Rangaufstieg und konfigurierbaren Klassen. Hinzu kommen mehrere Spielmodi sowie ein gestaffeltes System an Abschussserien-Belohnungen: ein Aufklärungsflugzeug ab drei Abschüssen, ein Artillerieschlag ab fünf und Angriffshunde ab sieben aufeinanderfolgenden Abschüssen ohne eigenes Ableben.

Zombies-Modus als neue Spielsäule

Den größten Einfluss auf die spätere Ausrichtung der Reihe hat der erstmals enthaltene kooperative Zombies-Modus, der nach Abschluss der Kampagne mit der Karte Nacht der Untoten freigeschaltet wird. Bis zu vier Spieler verteidigen darin eine Stellung gegen anhaltende Gegnerwellen, sammeln Punkte für Abschüsse und Reparaturen und investieren diese in Waffen und Barrikaden. Was anfangs als Zugabe gedacht war, baute Treyarch in den folgenden Jahren zu einer eigenständigen Spielsäule aus. Bis zu den jüngsten Black-Ops-Ablegern taucht der Modus in nahezu jedem nachfolgenden Treyarch-Titel der Reihe wieder auf. World at War legt damit die Grundlage für eines der langlebigsten wiederkehrenden Spielprinzipien innerhalb der Marke.

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