Bungie-Entwickler schlugen Destiny-Dating-Sim vor – Management lehnte ab

Ehemalige Entwickler von Bungie haben enthüllt, dass sie dem Management mehrfach eine Dating-Simulation im Universum von Destiny vorgeschlagen haben. Das Projekt war von bekannten Vertretern des Genres wie „Dream Daddy“ inspiriert, scheiterte jedoch an der Führungsebene des Studios.

Ein Prototyp aus der Kreativwoche „Carnival“

Laut der ehemaligen Community-Managerin Lianna Ruppert entstand die Idee im Rahmen von Bungies jährlichem „Carnival“-Event, bei dem das Team eine Woche lang Prototypen und experimentelle Projekte entwickeln darf. Doch das Management blockierte eine Fortführung mit der Begründung, dass die Spieler weder „Romantik noch Albernheiten“ in Destiny sehen wollten.

Jährliche Pitches trotz detaillierter Pläne

Der ehemalige Senior Narrative Designer Robert Brookes ergänzte, dass der Vorschlag kein loses Konzept blieb. Das Autorenteam, dem auch Entwickler mit Vorerfahrung im Bereich von Romanzen-Spielen angehörten, reichte jedes Jahr ein vollständiges Pitch-Deck ein. Dieses enthielt detaillierte Kostenkalkulationen und finanzielle Prognosen, stieß bei der Führung von Bungie jedoch stets auf taube Ohren.

Unsichere Zukunft für Bungie

Diese Enthüllungen kommen zu einer Zeit, in der Bungie mit großen Herausforderungen kämpft. Berichten zufolge steht die Weiterentwicklung von Destiny 2 vor dem Aus, was mit einem massiven Stellenabbau einhergehen könnte. Zudem blieb der im März 2026 veröffentlichte Extraction-Shooter Marathon hinter den Erwartungen des Mutterkonzerns Sony zurück.

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