Build 2017: Microsoft zeigt Windows Mixed Reality als Entwicklerplattform

Microsoft hat auf der Build 2017 am 11. Mai 2017 die nächsten Schritte für Windows Mixed Reality angekündigt. Im Mittelpunkt standen eine Plattform für verschiedene Headsets und neue Bewegungscontroller, die ohne externe Marker im Raum funktionieren sollten.

Microsoft nannte Acer, ASUS, Dell, HP und Lenovo als Hardwarepartner für die ersten Windows Mixed Reality Headsets. Die Geräte sollten im weiteren Jahresverlauf zusammen mit dem Windows 10 Fall Creators Update verfügbar werden. Für Entwickler bedeutete der Ansatz eine gemeinsame Plattform für virtuelle und erweiterte Realität mit unterschiedlichen Geräten.

Einheitliche Eingaben für immersive Anwendungen

Die Plattform kombinierte klassische Eingaben wie Tastatur, Maus und Gamepad mit Blicken, Sprache, Gesten und Bewegungscontrollern. Microsoft wollte damit Anwendungen ermöglichen, die von einfachen 3D-Inhalten bis zu vollständig immersiven Erlebnissen reichen. Der gemeinsame Plattformansatz knüpfte an Project Evo für Mixed Reality und Gaming aus dem Dezember 2016 an.

Die Build-Ankündigung richtete sich damit nicht nur an Käufer eines Headsets. Sie beschrieb zugleich die technischen Rahmenbedingungen, unter denen Studios und andere Entwickler Inhalte für mehrere Windows-Geräte erstellen konnten.

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