BSI: IT-Notfallpaket hilft kleinen Unternehmen bei Vorbereitung und Reaktion

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat im September 2019 ein IT-Notfallpaket für kleine und mittlere Unternehmen vorgestellt. Zum Angebot gehörten eine Notfallkarte zum Aushängen und ein Maßnahmenkatalog für Geschäftsführung und IT-Verantwortliche. Die hier verlinkte Originalunterlage mit Stand September 2019 ist beim Landesverband Bayerischer Bauinnungen erhalten.

Der Katalog fordert benannte Verantwortliche und vorbereitete Meldewege. Zeitkritische Geschäftsprozesse sollen identifiziert werden. Unterstützung durch externe Dienstleister ist vorher zu klären, einschließlich Erreichbarkeit und vereinbarter Leistungen.

Wiederherstellung testen und Vorfälle dokumentieren

Zu den Vorbereitungen gehören getestete Backups, Updates, eingeschränkte Benutzerrechte und Netzsegmentierung. Während eines Vorfalls sollen digitale Spuren gesichert und Entscheidungen dokumentiert werden. Danach folgen verstärkte Überwachung und die Überarbeitung der Notfallplanung.

Für kleine Entwicklungsstudios betrifft diese organisatorische Planung etwa Quellcode-Repositories, Build-Systeme und Projektdaten. Das ist eine Übertragung der allgemeinen Empfehlungen auf die Produktionspraxis, keine branchenspezifische BSI-Vorgabe. Eine erreichbare Meldestelle ist dabei ebenso wichtig wie eine vorhandene Sicherheitskopie.

Das BSI hatte zuvor bestimmte GPG-Implementierungen für VS-NfD-Dokumente zugelassen. Verschlüsselungswerkzeuge und Notfallorganisation erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Der Beitrag dokumentiert das Paket von 2019; er ist kein aktueller vollständiger Notfallleitfaden.

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