Erste Rechner mit Intels Broadwell-C-Prozessoren wurden am 5. Mai 2015 vor dem offiziellen Verkaufsstart gelistet. Der US-Händler Overstock.com führte Systeme von CyberPowerPC mit den Modellen Core i5-5675C und Core i7-5775C für den Sockel LGA1150.
Die beiden Prozessoren werden im 14-Nanometer-Verfahren gefertigt und arbeiten mit vier Kernen und einer TDP von 65 Watt. Als integrierte Grafikeinheit kommt Iris Pro 6200 mit zusätzlichem eDRAM-Cache zum Einsatz. Der offene Multiplikator erlaubt Übertaktung auf kompatiblen Mainboards.
Broadwell-C ergänzt den früheren GDC-Auftritt
Intel hatte die fünfte Core-Generation bereits im März auf der Game Developers Conference 2015 mit Bezug zu Spielen und Entwicklerwerkzeugen gezeigt. Die nun gelisteten C-Modelle konkretisierten die Desktopvarianten mit Taktraten von bis zu 3,3 GHz und Turbo-Werten bis 3,7 GHz.
Die Kombination aus Iris-Pro-Grafik und offenem Multiplikator richtete sich an kompakte Desktop-Systeme und leistungsorientierte PC-Konfigurationen. Die offiziellen Intel-Unterlagen zur GDC-Präsentation nannten zudem Anwendungen aus dem Spieleumfeld und DirectX 12 als Demonstrationsschwerpunkte.
