Randy Pitchford, Studioleiter von Gearbox Software, hat am 7. September 2019 auf X den Grafikstil der Serie Borderlands als Comic-Stil beschrieben. Den gängigen Begriff Cel-Shading wolle man im Studio nicht verwenden. Intern heiße der Look Concept Art Style oder Graphic Novel Art Style.
In der Antwort auf einen Fan schrieb Pitchford, es sei nichts daran auszusetzen, comic book style zu sagen. Die Serie verfolgt seit dem ersten Teil einen farbenfrohen, an Grafiken aus Comics angelehnten Look, der sie von fotorealistischen Vertretern des Looter-Shooter-Genres abhebt. Borderlands 3 erscheint am 13. September 2019 für PlayStation 4, Xbox One und PC, auf dem PC zunächst ausschließlich über den Epic Games Store. Gearbox hatte das Spiel bereits auf der PAX East 2019 in einer offiziellen Aufzeichnung gezeigt; 2K hatte die zeitweise PC-Exklusivität bei Epic im April angekündigt.

Eigenes Vokabular für den Look
Hinter der Begriffsfrage steckt Technik: Cel-Shading bezeichnet eine konkrete Rendering-Technik mit hart kantierten Flächen und schwarzen Konturen. Der Stil der Borderlands-Titel entsteht dagegen als Zusammenspiel aus texturierten Oberflächen, dicken Outlines und malerischen Farbpaletten, näher an Concept Art und Graphic Novel als an klassischem Cel-Shading. Pitchford, der als Software Concept Artist begann, pflegt das Vokabular des Studios seit Jahren. Die Klarstellung kurz vor dem Release richtet sich an die Community und trennt den Look begrifflich von fotorealistischen Vertretern des Genres.
