Blade Shadow und Shadow Ghost: Cloud-PC überzeugt mit Einschränkungen

Der französische Anbieter Blade Group streamt mit Shadow einen vollständigen Windows-PC aus der Cloud. Der Test von Golem.de vom 7. März 2019 zeigt eine flexible Lösung für Spiele und Anwendungen, aber auch deutliche Grenzen bei Latenz, Speicher und Hardware.

Shadow Ghost kostet zusätzlich zum laufenden Abonnement 120 Euro. Die kleine Streamingbox nutzt einen Rockchip-RK3399, 2 GByte Arbeitsspeicher und 8 GByte Flash. Für die Verbindung stehen Gigabit-Ethernet und WLAN bereit, Bluetooth fehlt. Die Hardware gibt deshalb nur das Bild des entfernten Windows-PCs aus.

1080p passt besser zum Dienst

Blade stellt acht virtuelle Xeon-Kerne, 12 GByte RAM und eine Quadro P5000 bereit. Das genügt laut Test für aktuelle Spiele mit reduzierten Details und für hohe Bildraten in weniger anspruchsvollen Titeln. Bei 4K steigt die Eingabeverzögerung deutlich, während Bildkompression und Netzwerkqualität die Darstellung zusätzlich beeinflussen.

Für schnelle Spiele empfiehlt der Test einen reaktionsschnellen Monitor und eine kabelgebundene Netzwerkverbindung. Das erinnert an den früheren Steam-Link-Test, bei dem ebenfalls die Verbindung und die Eingabelatenz über die Praxistauglichkeit entschieden.

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