Activision hat am 1. November 2025 die technischen Eckdaten der PC-Version von Call of Duty: Black Ops 7 veröffentlicht. Genannt werden gestaffelte Systemanforderungen, Preloading-Termine und eine native Optimierung für PC-Handhelds. Der Titel erscheint am 14. November 2025 gleichzeitig über Steam, Battle.net und Xbox on PC. Das Preloading beginnt laut Blogeintrag am 10. November 2025 um 9 Uhr PT, der reguläre Start am 14. November zur lokalen Mitternacht. Für die Installation rechnet Activision mit rund 116 GB freiem SSD-Speicher.
Drei Hardware-Stufen und Pflicht zu TPM und Secure Boot
Die Anforderungen sind in drei Stufen gegliedert. Die Minimalkonfiguration listet einen AMD Ryzen 5 1400 oder Intel Core i5-6600, 8 GB Arbeitsspeicher sowie eine Radeon RX 470, GeForce GTX 970 oder Intel Arc A580. Für ein stabiles Spielerlebnis empfiehlt Activision einen Ryzen 5 1600X oder Core i7-6700K, 12 GB RAM und eine Radeon RX 6600 XT, GeForce RTX 3060 oder Intel Arc B580. Wer in 4K und kompetitiv spielen will, sollte zu einem Ryzen 5 5600X oder Core i7-10700K, 16 GB RAM und Grafikkarten der Klasse Radeon RX 9070 XT, GeForce RTX 4080 oder RTX 5070 greifen.
Auf allen Systemen sind DirectX 12, ein aktiviertes TPM 2.0 und Secure Boot Voraussetzung. Diese Pflichtfunktionen hängen am Anti-Cheat-System Ricochet, das auf Hardware-Vertrauensanker und einen abgesicherten Bootvorgang setzt. Beim Upscaling kommt AMD FSR 4 zum Einsatz, dazu ein integriertes Benchmark-Werkzeug und Support für 1080p, 1440p und 4K samt Ultrawide-Formaten. Die PC-Fassung bringt außerdem über 800 Grafik- und Gameplay-Einstellungen mit.
Black Ops 7 läuft ab Tag eins auf PC-Handhelds
Zum ersten Mal ist eine Call-of-Duty-Hauptproduktion schon zum Start auf PC-Handhelds zugeschnitten. Laut Blogeintrag ist Black Ops 7 vollständig auf die unterstützten Geräte abgestimmt, genannt werden das ROG Xbox Ally und das ROG Xbox Ally X. Entwickler Beenox hat dafür die Bedienoberfläche besser lesbar gemacht, sämtliche Menüs für kleinere Displays skaliert und die Performance optimiert, ohne dass die Bildqualität sichtbar leidet. Dazu kommt eine native Controller-Steuerung. Die kompakte Plattform haben die Hersteller schon bei der Vorstellung des ROG Xbox Ally in den Mittelpunkt gerückt.
Über die genannten Geräte hinaus deutet Activision eine breitere Eignung für Windows-Handhelds an. Der Standard-SoC des ROG Xbox Ally liegt hardwareseitig in einer ähnlichen Klasse wie Valves Steam Deck, weshalb auch andere Geräte den Titel wahrscheinlich stemmen. Auf dem Steam Deck wäre allerdings eine Windows-Installation nötig, denn das Anti-Cheat-System vertragen sich nicht mit SteamOS beziehungsweise Linux. Damit zielt Activision auf das wachsende Feld mobiler Windows-Spiele-PCs, dem die ROG-Xbox-Ally-Reihe zusätzlich Reichweite verschafft.