Eine tote Welt wieder bewohnbar machen, ohne Armeen aufzustellen oder einen Wettlauf gegen andere Reiche zu gewinnen: Darum geht es in BioEden. Das Aufbauspiel von Broken Arms Games ist seit dem 3. September für Xbox Series X|S erhältlich und setzt auf Renaturierung statt Eroberung.
Als sogenannter Keeper errichtet ihr vernetzte Biodome, reinigt Gewässer und schafft Lebensräume für zurückkehrende Tiere. Dazu braucht es Ressourcen sowie funktionierende Strom- und Wassernetze. Neue Gebäude und Verbesserungen werden über Fortschritt, Entscheidungen und Aufträge zugänglich.
Auch eure Rettungsanlagen belasten die Umwelt
Der Aufbau hat einen Haken: Gebäude verbrauchen Ressourcen und verursachen selbst Verschmutzung. Außerdem müssen viele Anlagen mit Strom versorgt werden. Wer die Natur wiederherstellen will, muss deshalb auch darauf achten, wie viel zusätzliche Infrastruktur dafür entsteht.
Das Recycling-System erlaubt es, Gebäude jederzeit wieder abzubauen. Dabei erhaltet ihr die eingesetzten Materialien vollständig zurück und beseitigt die durch das Bauwerk verursachte Verschmutzung. Laut den Entwicklern gibt es weder ein Zeitlimit noch einen endgültigen Fehlschlag. Fehlentscheidungen sollen korrigierbar bleiben.

Unter den Kuppeln entstehen unterschiedliche Biome, die zu den Bedürfnissen der Tierarten passen müssen. Während die Landschaft nach und nach zurückkehrt, erkundet ihr den Planeten und geht dem Hintergrund seines Zusammenbruchs nach. Das Spiel verbindet damit Infrastrukturplanung und eine erzählte Welt, statt auf militärische Expansion zu setzen.
Publisher Focus Entertainment beschreibt BioEden als Einzelspieler-Erlebnis. Im Xbox-Store sind Series-X|S-Optimierung, Erfolge und Cloud-Spielstände ausgewiesen.
Bild: Broken Arms Games / Focus Entertainment

