Beat Games meldete am 14. März 2019 mehr als eine Million verkaufte Exemplare von Beat Saber. Die Zahl umfasst laut der Mitteilung an UploadVR die Versionen für PlayStation VR, Steam und Oculus Home.
Nach Angaben von Michaela Dvorak, damals Marketingchefin von Beat Games, wurde die Marke bereits im Februar erreicht. Das Studio veröffentlichte die Verkaufszahl am selben Tag, an dem das erste kostenpflichtige Musikpaket mit zehn Liedern in Zusammenarbeit mit Monstercat startete.
VR-Spiel erreicht mehrere Plattformen
Beat Saber war zunächst auf dem PC erschienen und kam später auf PlayStation VR hinzu. Die Kombination aus rhythmischer Bewegung, räumlicher Darstellung und kurzen Spielsitzungen machte den Titel auf mehreren VR-Plattformen sichtbar. In der Meldung wird außerdem auf die aktive Community rund um selbst erstellte Beat-Maps verwiesen.
Die benutzerdefinierten Beat-Maps waren auf dem PC ein wichtiger Teil der Community-Nutzung, wurden von Beat Games zu diesem Zeitpunkt aber nicht als offizielle Funktion unterstützt. Das Studio setzte stattdessen auf regelmäßige neue Songs und lizenzierte Musikpakete.
Erstes kostenpflichtiges Musikpaket
Das Monstercat Music Pack Vol. 1 enthielt zehn neue Songs. Beat Games verband damit die Verkaufsbilanz des Hauptspiels mit einem ersten zusätzlichen Umsatzmodell. Die Veröffentlichung zeigte zugleich, dass das Studio die Reichweite des VR-Spiels über neue Inhalte und Kooperationen mit Musikpartnern ausbauen wollte.
Die Millionengrenze bezog sich auf verkaufte Exemplare und nicht auf Downloads oder aktive Nutzer. Sie war damit eine geschäftliche Kennzahl für ein unabhängiges VR-Studio, das seine Produktion mit kostenpflichtigen Erweiterungen und regelmäßigen Updates fortsetzte.

