Start Entwicklung Azure PlayFab: Insights Management und GetPlayersInSegment-API werden zum 31. März 2026 abgeschaltet

Azure PlayFab: Insights Management und GetPlayersInSegment-API werden zum 31. März 2026 abgeschaltet

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Azure PlayFab: Insights Management und GetPlayersInSegment-API werden zum 31. März 2026 abgeschaltet
Azure PlayFab: Insights Management und GetPlayersInSegment-API werden zum 31. März 2026 abgeschaltet - Bild: Microsoft Game Dev Blog

Microsoft hat im PlayFab Digest am 4. September 2025 die Deprecation der GetPlayersInSegment-API angekündigt und damit das Ende eines seit Jahren genutzten Backend-Bausteins des Live-Service-Stacks von Azure PlayFab eingeleitet. Betroffen sind die Admin- und die Server-Variante der Schnittstelle, über die Studios Spielerprofile aus einem Segment exportieren. Parallel dazu läuft die bereits 2023 begonnene Stilllegung der Insights Management aus. Beide Funktionen werden zum 31. März 2026 endgültig abgeschaltet. Als Grund nennt Microsoft Performance- und Zuverlässigkeitsprobleme der alten Schnittstellen. Schon das PlayFab Digest aus dem Mai hatte den laufenden Umbau des Backends erkennen lassen.

Was wegfällt und was nachrückt

Die GetPlayersInSegment-API wird durch die neueren Schnittstellen ExportPlayersInSegment und GetSegmentExport ersetzt. Microsoft verweist Studios auf das zugehörige Tutorial zum Export von Spielern aus einem Segment und führt als Vorteil eine verbesserte Performance und Zuverlässigkeit gegenüber den abgekündigten Endpunkten an. Nach dem 31. März 2026 lässt sich über Insights Management das Setzen von Performance-Level und Datenaufbewahrung nicht mehr durchführen. Als Nachfolger positioniert Microsoft das Feature Data Connections, das auf nahezu echtzeitnahe Datenaufnahme ausgelegt ist und höheren Durchsatz, mehr Flexibilität sowie optimierte Speicherkosten in Aussicht stellt. Unterstützung für AWS S3 über Data Connections ist für Anfang 2026 vorgesehen. Allen Titeln bleibt der Zugriff auf den einfachen und erweiterten Data Explorer mit einer Ereignishistorie von 30 Tagen erhalten.

Event Export hängt am gleichen Strang

In einer ergänzenden Mitteilung stellt Microsoft klar, dass auch Event Export von der Abschaltung erfasst wird. Die Funktion greift direkt auf die Insights-Infrastruktur zu und kann nicht unabhängig davon betrieben werden. Mit der Stilllegung der Insights Management endet daher auch Event Export. Microsoft verweist erneut auf Data Connections als modernen, skalierbaren Weg, Ereignisdaten in kundeneigene Storage- und Analyseplattformen zu streamen, ohne auf Insights-Cluster angewiesen zu sein. Eine ältere, eng an die zugrunde liegende Cluster-Architektur gekoppelte Datenpipeline weicht damit einem entkoppelten Streaming-Ansatz. Studios, die GetPlayersInSegment, Insights Management oder Event Export einsetzen, müssen ihre Datenexporte vor dem Stichtag auf die neuen Schnittstellen und Data Connections umstellen, um den Zugriff auf Segment- und Ereignisdaten zu behalten.

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