Microsoft hat die allgemeine Verfügbarkeit der VS-Code-Erweiterung für Azure Machine Learning erläutert. Der Blogbeitrag vom 22. August 2024 beschreibt den Zugriff über die Desktop- und Browserfassung des Editors. Modelle lassen sich darin erstellen, trainieren, debuggen, bereitstellen und verwalten.
Die offizielle Versionshistorie führt Version 1.0.0 bereits mit dem 5. August 2024 als GA-Veröffentlichung. Die spätere Blogankündigung ist damit nicht mit dem Veröffentlichungsdatum des Pakets gleichzusetzen. Im Marketplace trägt die Erweiterung die Kennung ms-toolsai.vscode-ai.
Recheninstanzen aus Azure ML Studio öffnen
Als zusätzliche Funktion der produktiven Fassung nennt Microsoft die Unterstützung virtueller Netzwerke. Die Oberfläche verwaltet unter anderem Experimente, Rechenziele, Umgebungen und Deployments; außerdem unterstützt sie die Azure-ML-CLI v2. Zum Verbinden dient der Compute-Bereich von Azure Machine Learning Studio: An der gewünschten Instanz stehen getrennte Links für VS Code im Browser und auf dem Desktop bereit. Anschließend erfolgt die Anmeldung mit dem Microsoft- beziehungsweise Azure-Konto.
Der offizielle Marketplace-Eintrag nennt Windows, macOS und Ubuntu als unterstützte 64-Bit-Systeme. Die Erweiterung selbst wird kostenlos angeboten. Daraus folgt keine kostenlose Bereitstellung der verwendeten Azure-Rechenressourcen.
Codebasierter Zugriff ergänzt den visuellen Designer
Für Teams mit eigenen Trainingsskripten bietet die Erweiterung einen Editorzugang zu den Cloud-Ressourcen. Der Azure Machine Learning Designer verbindet dagegen Komponenten auf einer grafischen Arbeitsfläche. Welche Oberfläche besser passt, hängt damit auch davon ab, ob ein Team vor allem Code bearbeitet oder Pipelines visuell zusammensetzt.

