Autodesk stellte am 25. Februar 2015 die kostenlose öffentliche Beta von Memento vor. Die Software wandelt Fotoserien oder Daten aus 3D-Scannern in texturierte Oberflächengitter um. Die Modelle lassen sich anschließend bereinigen, reparieren und für weitere digitale Anwendungen optimieren.
Memento richtete sich laut Autodesk auch an Anwender ohne klassische CAD-Ausbildung. Das Programm konnte sehr große Netze mit mehr als zwei Milliarden Polygonen verarbeiten und Objekte vom Hintergrund trennen. Damit entstand ein Werkzeug für die schnelle Erfassung realer Gegenstände als digitale 3D-Assets.
3D-Modelle für interaktive Anwendungen
Die exportierten Modelle waren nicht auf den 3D-Druck beschränkt. Autodesk nannte auch interaktive Erlebnisse im Web als Anwendungsfeld. Für die digitale 3D-Produktion mit Blender bot Memento damit einen weiteren Weg, reale Objekte in bearbeitbare Modelle zu überführen.
Die öffentliche Beta verband die automatische Rekonstruktion aus Bildern mit Werkzeugen für Nachbearbeitung und Vergleich. Für Studios, Entwickler und Content-Teams konnte das den ersten Schritt der Asset-Erstellung verkürzen, sofern die verwendeten Fotos oder Scans ausreichend detailreich waren.
