Arm Mali-G52 und Mali-G31: Neue Bifrost-GPUs für mobile Geräte

Arm hat am 6. März 2018 die Grafikprozessoren Mali-G52 und Mali-G31 vorgestellt. Beide basieren auf Bifrost, bedienen aber unterschiedliche Klassen mobiler Geräte. Die G52 zielte auf die Mittelklasse, die G31 auf besonders kompakte und sparsame Systeme.

Mali-G31 unterstützt Vulkan und OpenGL ES 3.2

Arm positionierte die Mali-G31 für 3D-Spiele und mehrschichtige TV-Oberflächen. Die GPU unterstützt Vulkan und OpenGL ES 3.2. Die Vulkan-1.0-Spezifikation hatte Khronos bereits 2016 veröffentlicht.

Die Mali-G52 erhielt eine überarbeitete Ausführungseinheit und Int8-Dot-Product-Unterstützung für Machine Learning. Hersteller konnten bis zu vier Kerne mit jeweils zwei oder drei Ausführungseinheiten konfigurieren. Arm nannte außerdem Augmented Reality als Einsatzgebiet.

Für die G52 gab Arm gegenüber dem Vorgänger 30 Prozent mehr Leistungsdichte an. Das ist eine Herstellerangabe zur Leistung pro Fläche, kein unabhängiger Spielebenchmark und keine pauschale FPS-Steigerung.

Für Grafikentwickler war die Verfügbarkeit moderner APIs auch in günstigeren Geräteklassen relevant. API-Unterstützung allein legt jedoch weder die Bildrate noch die Leistungsfähigkeit eines fertigen Smartphones fest. Der Beitrag dokumentiert die Ankündigung von 2018, nicht heutige Geräte.

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