Studio Wildcard hat am 19. Dezember 2017 ARK: Survival Evolved für Windows 10 mit Xbox Play Anywhere und Crossplay angekündigt. Digitale Xbox-Käufer erhielten die Microsoft-Store-Fassung ohne weiteren Kauf. Fortschritt, Erfolge und DLC waren an das Microsoft-Konto gebunden und ließen sich zwischen PC und Xbox One übernehmen.
Für gemeinsames Spielen nannte das Studio 24 offizielle, nach Regionen sowie PvE und PvP aufgeteilte Crossplay-Server. Das galt nicht automatisch für das gesamte offizielle Servernetz. Dessen Erweiterung machte Wildcard von einer geeigneten Anti-Cheat-Lösung im Windows Store abhängig.
Gemeinsamer Kauf ersetzt keine gemeinsame Serverkonfiguration
Bei selbst gehosteten Konsolensitzungen war Crossplay standardmäßig eingeschaltet. Auf Nitrado-Servern musste die Option dagegen aktiviert und der Server anschließend neu gestartet werden. Eine Lizenz für beide Plattformen und die Freigabe einer konkreten Mehrspielersitzung sind damit getrennte Voraussetzungen.
Für die Windows-10-Fassung fehlte laut Studio eine Infrastruktur zur Speicherung und Verteilung von Mods, wie sie der Steam Workshop bereitstellte. Die Windows-Store-Version bot deshalb keine Mods. Aus dem PC-Start folgt nicht, dass jede PC-Fassung denselben Funktionsumfang hatte.
Bereits Gears of War 4 hatte 2016 einen digitalen Kauf für Xbox One und Windows 10 mit geteiltem Fortschritt verbunden. ARK ergänzte diesen Ansatz um seine eigene Serververwaltung. Bei einem Plattformvergleich müssen Lizenz, gespeicherter Fortschritt, Mehrspielerzugang und Mod-Verteilung getrennt betrachtet werden.
Historischer Stand: Beschrieben sind die Plattform- und Serverangaben von Dezember 2017, keine aktuelle Übersicht erreichbarer ARK-Server.

