ironSource hat am 19. Februar 2019 die Einrichtung von app-ads.txt für mobile Anwendungen erklärt. Die Textdatei nennt Anbieter, die Werbeinventar einer App verkaufen dürfen. Werbekäufer können eingehende Angebote mit dieser Liste abgleichen.
Das IAB Tech Lab hatte die Erweiterung von ads.txt im November 2018 als Betaspezifikation veröffentlicht. Sie soll unter anderem helfen, gefälschte App-Angebote und nicht autorisierte Verkäufer zu erkennen. Ein vollständiger Schutz vor Werbebetrug wird damit nicht belegt.
Entwickler-Website verbindet App und Verkäuferliste
Die Website muss im App-Store-Eintrag hinterlegt sein. Entwickler sammeln die Einträge ihrer Werbepartner und veröffentlichen sie unter /app-ads.txt im Stammverzeichnis der Domain. Die Angaben unterscheiden direkte Vertragspartner von Wiederverkäufern.
ironSource erwartet Nachteile bei der Nachfrage, wenn Käufer nicht autorisiertes Inventar meiden. Das ist eine Prognose des Anbieters, keine Umsatzmessung. Die technische Verkäuferprüfung unterscheidet sich von den zuvor beschriebenen interaktiven Werbeformaten von ironSource.
Archivhinweis: Die Originalquelle liegt heute bei Unity, stammt aber vom damaligen ironSource-Content-Team. Der Beitrag beschreibt den Stand von Februar 2019.

