Android Studio 3.0 integriert Kotlin und neue Profiler

Google hat am 17. Mai 2017 die erste Canary-Version von Android Studio 3.0 vorgestellt. Die Entwicklungsumgebung bündelte Kotlin-Unterstützung, neue Profiling-Werkzeuge und zusätzliche Funktionen für Android-Projekte.

Kotlin wurde als Sprache in die IDE integriert. Dazu kamen Verbesserungen für Java 8, Vorlagen für Android Things und Änderungen an der IntelliJ-Plattform. Ein Konverter konnte bestehende Java-Dateien in Kotlin übertragen. Für mobile Spiele und andere interaktive Anwendungen blieb damit eine schrittweise Migration möglich.

Android Profiler bündelt CPU, Speicher und Netzwerk

Der neue Android Profiler ersetzte die bisherige Android-Monitor-Ansicht durch eine gemeinsame Zeitleiste für CPU-, Speicher- und Netzwerkaktivität. Entwickler konnten Leistungsereignisse zeitlich mit Eingaben und anderen Abläufen der Anwendung abgleichen. Zusätzlich erweiterte Google den APK Analyzer um Ansichten für Instant-App-Dateien und AAR-Pakete.

Android Studio 3.0 sollte damit nicht nur neue Projekte beschleunigen, sondern auch die Suche nach Laufzeitproblemen vereinfachen. Auf der GDC 2017 hatte Google bereits Werkzeuge für Android-Spieleentwickler in den Mittelpunkt gestellt.

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