Android Emulator 27.0.2: Quick Boot beschleunigt AVD-Neustarts

Google hat im Dezember 2017 mit Android Emulator 27.0.2 Quick Boot als neue Standardfunktion eingeführt. Ein Android Virtual Device kann nach dem ersten Kaltstart aus einem Snapshot mit dem zuletzt gespeicherten Zustand fortgesetzt werden.

Beim Beenden speichert der Emulator standardmäßig einen Quick-Boot-Snapshot. Beim nächsten Start wird dieser Zustand geladen, statt das virtuelle Gerät vollständig neu zu booten. Der erste Start eines AVD bleibt ein Kaltstart.

Snapshots für Entwicklung und Tests

Die offizielle Snapshot-Dokumentation beschreibt Quick Boot als gespeicherten Zustand eines AVD. Einstellungen für das automatische Speichern lassen sich in den erweiterten Emulator-Steuerelementen ändern. Ein Snapshot kann nach Änderungen am System-Image oder an der AVD-Konfiguration ungültig werden.

Die Version 27.0.2 ergänzte außerdem OpenGL-ES-3-Unterstützung für bestimmte Mac-Systeme sowie neue Varianten für SwiftShader und ANGLE. Für App-Teams verkürzt Quick Boot vor allem wiederholte Testläufe mit demselben virtuellen Gerätezustand.

Der frühere Bericht zu Android Studio hatte bereits Werkzeuge für schnellere Tests beschrieben. Quick Boot setzte an der Startzeit des virtuellen Testgeräts an und ergänzte damit die Entwicklungsumgebung um einen effizienteren Testzyklus.

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