Ein am 5. April 2017 veröffentlichter Test des AMD Ryzen 5 1600 zeigt gute Ergebnisse in Rendering und Video-Encoding. Iván Martínez von El Chapuzas Informático misst 1.123 Punkte im CPU-Test von Cinebench 15. Der aufgeführte Core i7-7700K mit 4,5 GHz und DDR4-3600 erreicht 986 Punkte.
Im x264-Benchmark stehen 35,84 Bilder pro Sekunde für den Ryzen 5 1600 gegen 33,33 beim genannten Intel-System. Das sind Encoding-Werte, keine Spiele-Bildraten. Die Messungen stammen aus dem spanischen Test, nicht aus einem eigenen Benchmark der Redaktion.
Speicherkonfigurationen unterscheiden sich
Das AMD-Testsystem nutzt ein MSI-X370-Mainboard, eine GeForce GTX 1070 und DDR4-2400. Höhere RAM-Takte ließen sich nach Angaben des Autors nicht zuverlässig einstellen. In den Spielevergleichen läuft der Core i7-6700K dagegen mit DDR4-3600. Ein allgemeiner Vorsprung in Spielen lässt sich daraus nicht ableiten.
AMD nennt für den Ryzen 5 1600 sechs Kerne, zwölf Threads und 3,2 bis 3,6 GHz. Die AM4-CPU hat 65 Watt TDP und sollte mit Wraith-Spire-Kühler für 219 US-Dollar starten. Das ist der empfohlene US-Preis, kein deutscher Endpreis.
Die Ryzen-5-Reihe war bereits für den 11. April angekündigt. Der frühe Test erschien vor diesem Marktstart und dokumentiert die damalige AM4-Plattform. Spätere BIOS-Versionen und Speicherverbesserungen sind darin nicht berücksichtigt.

