Eine neue Analyse von Digital Foundry bestätigt, dass die neue Upscaling-Technologie AMD FSR 4 beeindruckende Fortschritte erzielt hat. Mit der Version 4.0 von FidelityFX Super Resolution ist es AMD gelungen, die Lücke zu Nvidias DLSS weiter zu schließen. Der Fokus liegt bei dieser Iteration insbesondere auf einer auf maschinellem Lernen basierenden Technologie, die deutliche Verbesserungen der Bildqualität im Vergleich zum Vorgänger FSR 3.0 liefert.
Vorteile bei Bildstabilität und Artefaktreduzierung
Laut dem Testbericht übertrifft AMD FSR 4 das ältere DLSS 3 CNN-Modell von Nvidia in mehreren Aspekten, insbesondere in puncto Bildstabilität und bei der Reduzierung störender Artefakte. Dennoch gibt es Grenzen: Die Detailtreue und Kantenstabilität des modernsten DLSS 4 Transformer-Modells von Nvidia werden aktuell noch nicht ganz erreicht. Dennoch zeigt sich die Fachpresse beeindruckt von dem qualitativen Sprung, den das Radeon-Team abgeliefert hat.
Hardware-Voraussetzungen und Konsolen-Einsatz
In der Gaming-Community wird bereits heftig über die Hardware-Kompatibilität diskutiert. Während einige Stimmen darauf hoffen, dass die softwarebasierte Lösung auch auf älteren Konsolen und Grafikkarten funktioniert, weisen andere Berichte darauf hin, dass FSR 4 unter Umständen RDNA-4-Hardware voraussetzen könnte. Die zukünftige UDNA-Architektur von AMD, die voraussichtlich ab 2026 den Markt erobern soll, dürfte diesen qualitativen Sprung im GPU-Sektor weiter fortsetzen und die Dominanz von Nvidia herausfordern.

