Adobe hat im Oktober 2018 Project Aero als neues Werkzeug für Augmented Reality vorgestellt. Die offizielle Ankündigung zur Adobe MAX 2018 beschreibt eine Anwendung, mit der Designer und Künstler interaktive AR-Erlebnisse für mehrere Geräte erstellen können.
Aero sollte digitale Inhalte in realen Umgebungen platzieren und dabei mit bestehenden Creative-Cloud-Werkzeugen zusammenarbeiten. Adobe nannte unter anderem Photoshop, Illustrator und Dimension als Quellen für Assets. Die Bedienung war auf visuelle Arbeitsabläufe und Drag-and-drop ausgelegt, nicht auf eine klassische Programmierumgebung. Das Vorstellungsvideo zu Project Aero zeigt den damaligen Stand des Werkzeugs.
AR-Produktion mit 2D- und 3D-Assets
Project Aero sollte 2D-Entwürfe in 3D-Szenen überführen und mit Licht- sowie Texturinformationen in der Umgebung verankern. Adobe stellte das Werkzeug zunächst als private Beta bereit. Für Spieleproduktionen, interaktive Medien und Prototyping war vor allem die Verbindung aus vorhandenen Kreativdaten und räumlicher Darstellung interessant.
Adobe verband Aero außerdem mit seiner Plattform für digitale Inhalte und mit Sensei-Funktionen. Die Entwicklung knüpfte an die bereits zuvor vorgestellten VR- und Videowerkzeuge von Premiere Pro und After Effects an, verlagerte die Ausgabe aber stärker in reale Räume.

